Gaswärmepumpen, CO2-Bilanz, Energiesparen bei der Wohnraumheizung

Unterschiede Gaswärmepumpen - Elektrische Wärmepumpen

 
Gaswärmepumpen verwenden reine Primärenergie (Erdgas) als Antriebsquelle. Durch den Wirkungsgrad bis über 150% (bezogen auf die Primärenergie) sparen sie direkt Erdgas, reduzieren die CO2-Emissionen und die Heizkosten.

Elektrische Wärmepumpen benötigen Strom, der mit einem Wirkungsgrad von 30% bis 40% aus Primärenergie in Kraftwerken erzeugt werden muss. Eine elektrische Wärmepumpe mit einem angenommenen mittleren Wirkungsgrad von 2.5 bis 3.5 spart damit  mehr die Kraftwerksverluste wieder ein und erreicht damit typisch 130% primärenergiebezogenen Wirkungrad.
 

Einsparungen an Primärenergie (Erdgas)

 
ENTEX entwickelt derzeit Gaswärmepumpen für die Wohnraumheizung zwischen 4 und 6 kW Heizleistung plus integriertem Spitzenlastkessel. Die Wärmepumpen erreichen mittlere Jahreswirkungsgrade von rund 140%. Damit werden pro Tag und Wärmepumpe gegenüber einer konventionellen Gasheizung bis zu 4 Kubikmeter Erdgas eingespart!

Reduktion der CO2-Emissionen
Eine einzige 6 kW Gaswärmepumpe vermindert den CO2-Ausstoss gegenüber einer konventionellen Gasheizung um bis zu 2000 kg pro Jahr. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen werden allein in Deutschland bis 2004 rund 1,8 Millionen Heizkessel ersetzt werden müssen. Werden nur 10% dieser Heizungen durch Gaswärmepumpen ersetzt, so ergeben sich Einsparungen von jährlich mehr als 250'000 Tonnen CO2.